Die Pilgergruppe des ÖGZ - endlich wieder unterwegs

Auf dem Weg zur Antoniuskapelle/ Foto: Michael Korn

Am Ziel, der Antoniuskapelle, angekommen/ Foto: K.E. Brück

„Schön, dass wir uns endlich wiedergesehen haben!“
In der Abschlussrunde, in der alle eingeladen waren, am Ziel des Pilgerwegs etwas von ihren Erfahrungen und Gefühlen mitzuteilen, war das der Grundtenor: Dankbarkeit dafür, nach fast zweijähriger Unterbrechung wieder die Gemeinschaft, gemeinsame Gespräche und Begegnungen in der vertrauten Pilgergruppe erlebt zu haben.
Bei strahlendem Sonnenschein waren 38 Teilnehmer am Samstag, 4. September, nach dem Pilgersegen aufgebrochen, den Pastoralreferentin Sonja Knapp auf der Wiese vor dem Ökumenischen Jugendhaus gespendet hatte. Der Weg führte durch den Kranichsteiner Wald Richtung Grube Messel. Ziel war die dem heiligen Antonius, dem Schutzpatron aller Suchenden, geweihte Antoniuskapelle.
An zwei Wegepunkten wurde unterwegs zur Besinnung innegehalten (s. oberes Foto). Und am Zielort auch derer gedacht, die in den vergangenen Jahren in der Gruppe mit auf dem Weg waren und inzwischen am Ziel ihrer irdischen Pilgerschaft angekommen sind.
Gastgeber in Grube Messel war der Förderkreis der Antoniuskapelle. Tische und Bänke waren aufgebaut, um für das gemeinsame Essen daran Platz zu nehmen (s. unteres Foto). Mit Gulasch- und Kürbissuppe, Getränken, auch Wein und Schlappeseppel-Bier, war überaus großzügig und gastfreundlich für das leibliche Wohl gesorgt. Mit spürbarer Begeisterung für das bauliche Kleinod, für das er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter sich engagieren, gab der Vorsitzende des Förderkreises, Herr Zacharias, einen Überblick über die Geschichte der Antoniuskapelle und ihren Wandel vom Spritzenhaus zum Gotteshaus.
Ein schöner und erfüllter Tag ging mit dem Dank an die Gastgeber und dem Ausblick zu Ende,  am 16. Oktober2021 die unterbrochene Pilgertour auf dem Martinsweg wieder aufzunehmen - sofern die Pandemie die Pläne nicht wieder durchkreuzt.
Die Antoniuskapelle aber, da waren alle sich einig, könnte auch im kommenden Jahr das Ziel eines Pilgertags für Menschen aus der Pfarrgruppe und natürlich auch darüber hinaus sein. Vielleicht wurde an diesem ersten Pilgertag nach zwei Jahren ja eine neue Tradition begründet.