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Ein Lied kann eine Brücke sein - Rückblick auf den ersten ESC-Gottesdienst in Arheilgen

Foto: Rebecca Keller

Samstag, 11. Mai, 19 Uhr: Die Glocken verklangen und unter den Klängen der Europahymne zogen die Liturgen Pfarrerin Astrid Maria Horn (Philippusgemeinde), Pfarrer Fabian Böhme (Auferstehungsgemeinde) und Pfarrer Sven Sabary (stv. Dekan) in die bunt illuminierte Auferstehungskirche zum ersten Arheilger ESC Gottesdienst ein. ESC steht als Abkürzung für Eurovision Song Contest, früher als Grand Prix Eurovision de la Chanson bekannt. Der Titel des deutschen Beitrags aus dem Jahr 1975 "Ein Lied kann eine Brücke sein" gab das Motto vor und wurde auch als Gemeindelied gesungen. Weitere deutsche Beiträge aus den vergangenen Jahren wie "Lass die Sonne in dein Herz", "Wunder gibt es immer wieder", "Nur die Liebe lässt uns leben" und "Ein bisschen Frieden" wurden ebenfalls von der Gemeinde gesungen.

Zur Predigt, die in Form eines Zwiegesprächs gestaltet war, saßen Pfarrerin Horn und Pfarrer Böhme auf einem roten Sofa, das im Altarraum platziert war. In ihren Worten betonten beide das verbindende Anliegen des ESC mit der christlichen Botschaft: Alle Menschen sind von Gott geliebt, egal wen und wie sie lieben; egal woher sie kommen. Sie alle zusammen machen das Leben bunt und vielfältig. Dies ist ein unendlich großer Reichtum, den Gott schenkt.

Das Ende des Gottesdienstes markierte nicht den Abschluss des Abends, denn anschließend begann im Gemeindehaus das Public Viewing, zu dem ein buntes Publikum mit Gästen aus Nah und Fern begrüßt werden konnte. Alle hatten die Möglichkeit, sich an einem saalinternen Voting zu beteiligen und den Sieger vorherzusagen. Spannend wurde es darum kurz nach Mitternacht, als das offizielle Ergebnis feststand: Das richtige Endergebnis getippt hatte allein Pfarrer Stefan Schäfer (Heilig Geist Gemeinde und St. Jakobus), der in ökumenischer Verbundenheit mitfeierte.

Alles in allem war dies ein gelungener und bewegender Abend, der mit dem Gehen der letzten Gäste in den frühen Morgenstunden ausklang. Die Frage: „Wo feiern wir nächstes Jahr?“ war immer wieder zu hören und bezeugte auf ihre Weise, dass es den Besucherinnen und Besuchern großen Spaß gemacht hatte.