1. Ökumenisches Morgenlob im Grünen

Pfr. Stefan Schäfer und Schola/ Foto: Winfrid Schenk (zum Vergrößern bitte 1x anklicken)

Besucher des Ökum. Morgenlobs im Hof der Begegnung/ Foto: Winfrid Schenk (zum Vergrößern bitte 1x anklicken)

Am Morgen des 25. Juli 2021 ging so mancher Blick in Kranichstein zum Himmel. Würden die angesagten Regenschauer und Gewitter das erste ökumenische Morgenlob im Grünen, das im Hof der Begegnung des Ökumenischen Gemeindezentrums vorgesehen war, scheitern lassen? Durch eine glückliche Fügung machten die Regenwolken trotz „Drohung“ des Wetterberichts an diesem Tag einen Bogen um Kranichstein, so dass der ökumenische Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Stefan Schäfer von St. Jakobus bei strahlendem Sonnenschein gefeiert werden konnte. Eine erfreulich große Zahl an Besuchern hatte sich eingefunden und genoss es, endlich mal einen Gottesdienst ohne Masken und mit Gesang feiern zu dürfen. Kommentar eines Chormitglieds des Ökumenischen Chors, der wegen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen erst  Anfang September wieder mit den Proben beginnen will: „Man muss halt sehen, wo man in Corona-Zeiten singen darf – und es dann auch tun!“.

Unter Anleitung einer kleinen Choralschola (Gabriele Schrenk, Gerd Nummer und Michael May) und unter Klavierbegleitung von  Eva Schlingmann stieg denn u.a. auch das Confitemini Domino, quoniam bonus (Gesang aus Taizé: Danket dem Herrn, denn er ist gut) aus vielen Kehlen herrlich zum Himmel. Dank zu sagen hieß das Motto, das sich durch diesen Gottesdienst zog, wie es z.B. auch Hans Magnus Enzensberger in seinem zitierten Gedicht „Empfänger unbekannt“ ausdrückte, in dem er sich u.a. für die vier Jahreszeiten, den Anfang und das Ende und die paar Minuten dazwischen sowie für die Wühlmäuse draußen im Garten bedankte.
Der Dank von Pfarrer Schäfer zum Schluss der Veranstaltung ging nicht nur an die o.g. Mitwirkenden, sondern auch an das Technik-Team für die Audio-Übertragung sowie weitere Helferinnen und Helfer von St. Jakobus, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt hatten.

Nach dem Gottesdienst folgten viele Teilnehmer der gemeinsamen ÖGZ-Tradition und trafen sich in vielen Grüppchen noch zum Plausch, ehe sie zufrieden den Heimweg antraten.