27.11.2019

Ökumenische Gesprächsreihe

im Jubiläumsjahr 2020


Foto privat

Fotos Bistum Mainz/ EKHN

Foto privat

Für Ende Januar, Anfang Februar lädt das Ökumenische Gemeindezentrum Kranichstein traditionell zur Ökumenischen Gesprächsreihe ein. Das ist seit vielen Jahren so vertraut und beliebt. 2020 wird das Ökumenische Gemeindezentrum 40 Jahre alt. Und die Ökumenische Gesprächsreihe hat in diesem Jahr ein anderes Format.
In lockerer Folge erstreckt sie sich übers Jubiläumsjahr. Es wird einerseits um Themen gehen, die einen unmittelbaren Bezug zum Gemeindezentrum haben, zum anderen laden wir Geburtstagsgäste ein: Ehemalige, Nachbarn... Alle mit einem spannenden Beitrag zum Jubiläum.
Der international renommierte Darmstädter Architekturprofessor Dr. Werner Durth hat für Dienstag, 10. März, um 20 Uhr (Foto oben) zugesagt. Sein Thema „Zwischen Gartenstadt und Hochhausscheiben“. Er wird aus architekturhistorischer Sicht einen Blick auf die Entstehung des Stadtteils werfen und erzählen, wie es zu diesem Kranichstein kam. Wer Durth kennt, weiß, dass das ein interessanter und unterhaltsamer Abend wird. „Und wie sehen Sie das Ökumenische Gemeindezentrum?“, war eine Frage im Vorgespräch. Sofort war zu spüren, wie er Lust hatte, auch auf diese Frage einzugehen. Wir dürfen auf seine Antwort gespannt sein. Übrigens: bevor noch das Ökumenische Gemeindezentrum gebaut wurde, war Werner Durth Zivildienstleistender in der evangelischen Gemeinde in Kranichstein, damals noch im Gemeindezentrum „An der Schleifmühle“.
Bischof Peter Kohlgraf und Kirchenpräsident Volker Jung (Fotos Mitte) besuchen das Gemeindezentrum am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr. Sie werden zur Zukunftsperspektive der Kirche Stellung nehmen und zu den Veränderungen, die auf die Gemeinden zukommen. Welche Rolle spielt dabei die Ökumene, gerade wird ja der Ökumenische Kirchentag für 2021 in Frankfurt vorbereitet. Spannende Frage: Wie sehen die beiden Kirchenleitenden das Ökumenische Gemeindezentrum, das einzige im Bistum Mainz und in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau?
„Mit Klischees, Judenwitzen und Anfeindungen ist Neumann, gebürtiger Südhesse, aufgewachsen. Und ist fest entschlossen, dennoch zu bleiben. Jetzt will der Rechtsanwalt als neuer Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt einiges tun, um jüdische Religion, Werte und Lebensart stärker in die Stadt zu tragen – und die Klischees zu übermalen.“ So stellte das ‚Darmstädter Echo‘ Daniel Neumann (Foto unten) vor, als er 2017 Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Darmstadt wurde. Er wird unser Gast im September sein. Der studierte Rechtswissenschaftler hat mehrere Jahre lang im Wertpapiermanagement und Börsenhandel gearbeitet. Seit 2006 ist er Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, daneben engagiert sich Neumann als Mitglied des Schiedsgerichts beim Zentralrat der Juden in Deutschland. Im Rundfunk ist er auch zu hören: Seit 2010 hält er Ansprachen in der Sendung „Jüdische Welt“, die an jedem ersten Freitag im Monat in HR2 ausgestrahlt werden.
Weitere Abende können zur Ökumenischen Gesprächsreihe während des Jubiläumsjahres hinzukommen.

Dietmar Volke


 

 

Ökumenisches Gemeindezentrum